Demo/Kundgebung
Demonstration gegen Donald Trump und die AfD

Schillstraße 9 | 10785 Berlin

phil butland

January 20, 2017 17:00

Map

Abstract

Demonstration von der AfD Zentrale über den US Botschaft zum Brandenburger Tor am Tag von Donald Trumps Amtsantritt

Description

Internationaler Protest am Tag der Amtseinführung: Nein zum weltweiten Trumpismus

Berliner und Berlinerinnen, vereint in „The Coalition“, schließen sich weltweiten Demonstrationen gegen eine Politik der Spaltung und des Hasses an

WANN UND WO: Der Demonstrationszug beginnt vor dem AfD Büro am Schillstraße 9 um 17 Uhr, mit einer Kundgebung ca. 18.00/18.30 Uhr am Brandenburger Tor.

BERLIN – Am Abend des 20. Januars 2017, während in Washington D.C. der neue US-Präsident seinen Amtseid schwört, werden Berlinerinnen und Berliner zum Brandenburger Tor ziehen, um ihre Stimme zu erheben gegen die zersetzende Politik von Donald Trump und allen ähnlichen Opportunisten.

Zeitgleich mit Protesten in Paris, London, Kopenhagen, Amsterdam und vielen anderen Orten wird der Demonstrationszug in Berlin vor dem Büro der deutschen rechtsextremen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) beginnen und vor der US-amerikanischen Botschaft am geschichtsträchtigen Pariser Platz enden. Die Veranstaltung wird organisiert und getragen von der Initiative „The Coalition“, einem breiten Zusammenschluss aus in Berlin lebenden Deutschen, US-Amerikanern und Amerikanerinnen, internationalen Gruppierungen und Einzelpersonen, die gemeinsam den Trumpismus und andere von Hass getriebene politische Strömungen bekämpfen wollen, bevor sie weltweit irreparable Schäden anrichten.

Trump, die „AfD“, Marine Le Pens „Front National“, Geert Wilders „Partei für die Freiheit“ und andere Extremisten haben Rassismus, Fremdenhass, Frauenfeindlichkeit und Homophobie hoffähig gemacht. Sie dämonisieren Migranten und Migrantinnen, Geflüchtete, religiöse und ethnische Minderheiten, greifen Arbeitnehmer- und Arbeitnehmerinnenrechte und Gewerkschaften in ihren Grundfesten an und bestreiten die negativen Folgen des Klimawandels und der Globalisierung. Sie befeuern innenpolitische Spannungen und fordern eine gefährliche Aufrüstung und Militarisierung Staaten im Inneren und nach außen.

Doch sie und ihre rückwärtsgewandte Politik vertreten nur eine Minderheit. Die Demonstration in Berlin wird ebenso wie viele andere, die am 20. und 21. Januar 2017 in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt stattfinden, eine klare Botschaft senden: Trump hat in den USA nicht einmal die relative Mehrheit der Wählerstimmen gewonnen und hat kein Mandat für seine zerstörerische Agenda. Ihm und seinesgleichen wird im eigenen Land und auch international mit aller Macht Widerstand geleistet werden.

„Trumps Wahl ist das jüngste Zeichen für einen gefährlich brodelnden Nationalismus, der die Wut der Menschen von den Mächtigsten weg auf die Schwächsten lenkt und dabei Migranten und Migrantinnen und Muslime als Sündenbock missbraucht,“ sagt Kathleen Brown, DIE LINKE Berlin Internationals. „Wir gehen in Berlin auf die Straße, um die Welt daran zu erinnern, dass der Bau von Mauern nicht hilft. Diese Demonstration ist der Beginn einer viel größeren Bewegung.“

Kristine Karch, „internationales Netzwerk No to war – No to NATO“, sagt: „Wer den Frieden will und Ende der Gewalt und der Kriege, muss gegen Trump demonstrieren. Sein Gruselkabinett von aggressiven Grausamkeiten, Aufrüstung um 30 bis 70 Milliarden USD und Atomwaffenprogramme. Ein Kabinett der Militaristen/Generäle und Milliardäre, die am Krieg verdienen, sind alles nur nicht friedensfördernd.“

Mehr Informationen über “The Coalition” und wer ihr angehört findet sich auf http://the-coalition.berlin oder auf Facebook (https://www.facebook.com/events/1774027806195503).

Zum Veranstalter „The Coalition“: Gegründet in Berlin, besteht The Coalition aus einer Vielzahl an Organisationen, AktivistInnen, KünstlerInnen und vielen vorher politisch nicht aktiven Einzelpersonen, die besorgt sind über die weltweite Zunahme an Extremismus. Obwohl sie sich zusammengeschlossen haben, um auf die Wahl Donald Trumps zu reagieren, wird ihre Arbeit über den Tag seiner Amtseinführung hinaus gehen. Ihr Ziel ist es, Widerstand in ganz Deutschland, Europa und Nordamerika zu koordinieren und zu vereinen. Die Demonstration am 20. Januar 2017 wird u. a. organisiert von Angehörigen folgender Gruppierungen: American Voices Abroad Berlin, Berlin Forum on Global Politics, Berlin Ireland Pro-Choice, Berlin Soup, Club Al-Hakawati, CommUNITY Karneval, DIE LINKE Berlin Internationals, DISRUPT J20 Berlin, HDP/HDK, IALANA, marx21, NoBergida, NODAPL Berlin, No to War No to NATO, Polish Pro-Choice Group, Pussy Grabs Back, Salon for the Resistance, SAV, SB Collective, und WIR MACHEN DAS.

Pressekontakte: Kathleen Brown DIE LINKE Berlin Internationals E-MAIL: kathleenbrown1@gmail.com

Kristine Karch internationales Netzwerk No to war  No to NATO TEL: +49 (0)173 5313 777 E-MAIL: kristine@kkarch.de

Ann Wertheimer American Voices Abroad Berlin TEL: +49 (0)30 813 2615 E-MAIL: wertheim@zedat.fu-berlin.de

Miguel Verde
Berlin Forum on Global Politics E-MAIL: verde.m@gmail.com

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