Treffen/Veranstaltung
14-tägiges Treffen - "Antifaschistischer Arbeitskreis Detmold"

Richthofenstr. 14 | 32756 Detmold

Volker Wiemann

Montag, 03. Juni 2019, 21:30 Uhr

Alle zwei Wochen

Karte

Kurzbeschreibung

Auf den Treffen werden Vorträge, Veranstaltungen, Seminare und Widerstandsaktionen gegen Rechtspopuilisten und Neonazis diskutiert, beschlossen und vorbereitet. Alle Nicht-Nazis sind herzlich eingeladen. Im Internet mehr Infos: www.antifa-detmold.de

Beschreibung

Im „Antifaschistischen Arbeitskreis Detmold“ arbeiten Menschen unterschiedlichen Alters, die sich zum Ziel gesetzt haben, ein ‘neues 1933’ zu verhindern und rechtzeitig aktiv zu werden. Dazu gehören heute nicht nur unsere Informationsveranstaltungen und Protestaktionen gegen Nazigruppen, sondern auch Aktionen gegen viele antidemokratische Entwicklungen in diesem Land. Positiv empfinden wir bei unseren Aktivitäten die solidarische Zusammenarbeit. Nebenbei bemerkt macht uns unsere Arbeit auch viel Spaß. Durch unsere langjährige Arbeit in Lippe - der Arbeitskreis besteht seit 1981 - haben wir schon einiges erreicht. So ist das Thema ‘Gefahren des Neofaschismus’ in der Diskussion; es wurden und werden viele Menschen motiviert, aktiv zu werden und nicht wieder einmal rassistischen, antidemokratischen Entwicklungen zu zusehen. Im Folgenden weitere Beispiele für …

Aktivitäten der letzten Jahre • Besonders aktiv sind wir, um den Nazis den Boden zu entziehen. Erfreulich war für uns die Beteiligung an vielen - auch großen - Demonstrationen und die gute Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden Sonntagsspaziergängen gegen das ehemalige Nazizentrum in Pivitsheide und gegen die Neonazis der HDJ in Berlebeck.

• Eingeladen wurden und werden wir von zahlreichen Gruppen, Schulen und Jugendverbänden, um etwas über Neonazis in Lippe zu erzählen und wie man gegen die Verbreitung der Naziideologie aktiv werden kann.

• Unsere Ausstellung ‘Neofaschismus in der BRD und in Lippe’ hing nicht nur in der Volkshochschule Detmold und in der Detmolder Stadtbücherei, sondern auch in vielen Schulen.

• Um dem alltäglichen Vergessen der faschistischen Greueltaten während der NS-Zeit entgegenzutreten, waren auf Grund unserer Einladung schon häufiger ZeitzeugInnen in Detmold: Adolf Burger aus Prag berichtete - auch in Schulen - über seine KZ-Haft in Auschwitz, Sachsenhausen und Mauthausen. Wolfgang Szepansky schilderte eindrucksvoll seine Widerstandsaktivitäten gegen die faschistischen Machthaber, sein Leben im Exil in den Niederlanden und die KZ-Haft in Sachsenhausen.

• Angesichts tausendfacher rassistischer Anschläge und der über 180 Morde, deren Opfer EinwanderInnen und Flüchtlinge gewesen sind, versuchen wir durch praktische Hilfe und Veranstaltungen Solidarität mit diesen diskriminierten und verfolgten Menschen zu üben. So informierten wir mehrfach über die Fluchtgründe von Roma aus Rumänien und führten - gemeinsam mit anderen Gruppen - eine Veranstaltung zum Bleiberecht für Kosova-Flüchtlinge durch.

• Wir organisierten mit einer Reihe anderer Gruppen Demonstrationen in Horn gegen Son-nenwendfeiern von Neonazis.

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